Sie haben Fragen zur Bonitätsprüfung?

Bevor Online-Shops Ihren Kunden die Bezahlung per Rechnung anbieten, werden diese die Bonität des Kunden prüfen um Zahlungsausfälle zu minimieren. Insbesondere bei Neukunden werden die Händler eine Bonitätsprüfung durchführen. Alle aufkommenden Fragen werden in diesem Bereich beantwortet.

  • Bewertung der Zahlungsmoral des Kunden


    Bei der Kreditvergabe setzen die Kreditgeber primär auf die Bonität des Kunden. Hierbei wird die Zahlungsmoral des Kreditnehmers gewertet. Um einen Kredit zu erhalten oder per Rechnung zu bestellen, wird eine positive Bonität vorausgesetzt. Mehrere Faktoren bilden die Grundlage dieser Bewertung. Institutionen wie die Schufa verwalten sehr viele Informationen hinsichtlich des Kaufverhaltens vieler Bürger. Es gibt positive wie negativen Einträge. Wurde einem das Bankkonto gekündigt oder gab es schon ein Inkasso- oder Vollstreckungsverfahren, dann erscheint dieser Eintrag in der persönlichen ,,Schufa-Akte“.
  • Reibungslose Kreditgeschäfte & problemloses Online-Shopping gewährleisten


    Reibungslose Kreditgeschäfte und laufende Konten ohne problematische Ereignisse zeigen dem Kreditgeber eine positive Bonität des Antragstellers. Solche Einträge sind ein Hinweis für den Vertragspartner, dass der Kunde eine hohe Bonität hat und somit vertrauenswürdig ist. Banken und Dienstleister greifen auf diese immense Datenbank vor den Transaktionen zurück. In erster Linie dient die Bonitätsprüfung der finanziellen Sicherheit. Ist der Kreditnehmer in der Lage die vereinbarten Beträge zurückzuzahlen oder könnte er sich eventuell ,,ruinieren“? Einkommensnachweise sind ein zusätzlicher Garant für die Zahlungsfähigkeit. Wer jeden Monat ein geregeltes Einkommen erhält ist schneller in der Lage die fälligen Beträge ,,abzustottern“.
  • Selbstständige und Arbeitslose stehen nicht so gut da


    Schwieriger wird es für Selbstständige oder Arbeitslose einen Laufzeitkredit zu erhalten. Die Bank oder Kreditgeber können keine zuverlässigen Aussagen zur Tilgung tätigen. Der Selbstständige könnte zum Beispiel insolvent gehen und wäre nicht mehr in der Lage die Forderungen zu begleichen. Insbesondere bei hohen Kreditsummen ist die Bonität ein wichtiger Indikator um eine gewisse Sicherheiten für den Vertragspartner zu gewährleisten. Nicht verwunderlich, wer würde schon jemandem Geld leihen, dessen "finanzielle Zukunft" Ungewiss ist oder der in der Vergangenheit seine Schulden nicht zahlen konnte.
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  • Zahlungsfähigkeit eines Kundes ermitteln


    Mit dem Begriff Bonität wird die Kreditwürdigkeit eines Kunden definiert. Somit handelt es sich bei der Bonitätsprüfung um eine Überprüfung der Zahlungsfähigkeit eines Kundes seitens des Händlers bzw. Vertragspartners. Um die Kundenbonität zu ermitteln, fließen vergangene Einkaufsaktivitäten des Käufers in einen sogenannten Score-Wert. In diesem Index werden das bisherige Kaufverhalten und vergangene finanzielle Aktivitäten des Kunden festgehalten; dies können Kreditanfragen oder Vertragsabschlüsse sein. Ist der potentielle Kunde mit seinem bisherigen Kaufverhalten negativ aufgefallen (z.B. Nichtzahlung einer Rechnung), fließen diese Erkenntnisse in die Beurteilung mit ein.
  • Kundenprofil hinsichtlich Zahlungsmoral erstellen


    Mit einer Bonitätsprüfung kann der Vertragspartner ein Kundenprofil hinsichtlich der Zahlungsmoral erstellen und somit das Risiko eines Zahlungsausfalles minimieren. Insbesondere bei Neukunden wird eine Überprüfung der Kreditwürdigkeit vollziehen, da keine Daten zu dem potentiellen Kunden vorliegen. Auch Shops die einen Kauf auf Rechnung ermöglichen, durchführen solche Checks, um zu urteilen wie zahlungsfähig ein Kunde ist.

Folgende Daten kann die Bonitätsauskunft enthalten:

  • Finanzlage mit Bonitätsindex (Zahlungsverhalten, Negativmerkmale, Höchstkredit)
  • Firmenhistorie, Geschäftsgegenstand (Branche), Niederlassungen
  • Geschäftszahlen und Bilanzen
  • Immobilien, Beteiligungen
  • Bankverbindungen
  • Bonität ist bei Bank- & Kreditgeschäften relevant


    Die Bonität ist überall relevant wenn es um Bank- oder Kreditgeschäfte geht. Benötigt man eine bestimmte Summe an Geld, wendet man sich an die eigene Bank. In der heutigen Zeit verlagert sich das Kreditgeschäft aber nicht nur auf Banken. Auch größere Onlineshops agieren in dieser Hinsicht wie eine Bank. Der Kunde kauft z.B. eine teure Luxusuhr oder die langersehnte Traumreise und verfügt nicht über die Barmittel um den Betrag sofort zu zahlen. In diesem Fall bieten viele Händler den Rechnungskauf oder die Finanzierung an, sei es direkt oder über einen Payment-Dienstleister. Um die Rückzahlung zu sichern wird natürlich die Bonität des Kunden überprüft.
  • Wie ist die Zahlungsmoral?


    Gab es in der Vergangenheit Zahlungsschwierigkeiten, fließen diese Erkenntnisse in die Bewertung mit ein. Auch weitere Aspekte des Zahlungsverhaltens werden zur Bewertung des Score-Wertes hinzugezogen. Eigene ,,Blacklist“ geben weiterhin Aufschluss über die Kundenbonität. Wer in einem Online-Shop schon einmal eingekauft und die Kaufsumme nicht bezahlt hat, kommt auf so eine Liste. Dank des Internets und den riesigen Datenmengen haben die Händler ein wichtiges Werkzeug um die Kunden zu indizieren. Die Prüfung sagt aus, ob man dem jeweiligen Kunden den Rechnungskauf anbieten kann oder ob eine alternative Zahlungsmethode zur Verfügung gestellt wird. Ein solcher Check ist in sehr kurzer Zeit erledigt.
  • Zustimmung für die Auskunftseinholung notwendig


    Zur Auskunftseinholung wird grundsätzlich eine Zustimmung benötigt. Viele Kunden merken beim Online-Shopping nicht einmal, dass der Händler sich während des Bestellvorganges eine Bonitätsauskunft eingeholt hat. Bei den meisten Händlern ist dieser Passus in den AGB`s verankert. Leider beachten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen sehr wenige Kunden und bestätigen diese ungelesen. Die Prüfung ist in der Regel vollautomatisch und die Programme erkennen in windeseile relevante Merkmale um die Bonität einzustufen. Nichts verärgert Kunden mehr als lange Wartezeiten ohne Feedback.
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  • Es gibt keine festen Standards


    Es gibt keinen fest definierten Standard, sondern unterschiedliche Verfahren zur Feststellung der Kundenbonität. Größere Online-Shops haben über die Jahre negative Kundenerfahrungen in sogenannte Blacklists zusammengeführt.
  • Informationen von Dienstleistern erhalten


    Zudem können Online-Händler Informationen zum Zahlungsverhalten eines Kunden von externen Dienstleistern beziehen. Diese Informationen werten die Händler aus um das Risiko eines Zahlungsausfalles so gering wie möglich zu halten.
  • Automatisierte Bonitätsprüfung


    Das Verfahren der Bonitätsprüfung läuft heutzutage automatisch ab. Sobald Sie bei einem Online-Shop per Rechnung bestellen wollen, erfolgt im Hintergrund die Bonitätsprüfung um Ihren Score-Wert festzustellen. Der Ablauf wird im jeweiligen Onlineshop in den AGB`s bzw. Datenschutzrichtlinien erläutert.
  • Mehrere Verfahren der Prüfung


    Es gibt mehrere Verfahren zur Prüfung der Kundenbonität. Große Onlineshops nutzen die bereits erwähnten ,,Blacklists“; alle relevanten Kundeninformationen zum Zahlungsverhalten werden in dieser Liste aufgeführt (z.B. nicht geleistete Zahlung des Kunden). Ist man auf so eine Liste geraten, ist es unwahrscheinlich bei diesem Online-Shop auf Rechnung zu bestellen. Weiterhin beziehen die Anbieter Informationen bezüglich des Zahlungsverhalten von verschiedenen Dienstleistern um die Zahlungsmoral des Kunden zu analysieren.
  • Mehrere Faktoren zur Indizierung der Kreditwürdigkeit


    Es gibt mehrere Faktoren um die Kreditwürdigkeit zu indizieren. Sind Einträge im Bundesanzeiger vorhanden, ist der Kunde im öffentlichen Schuldnerverzeichnis eines Amtgerichtes gelistet oder besteht bereits ein Zwangsvollstreckungsverfahren/Vollstreckungsbescheid, werden einem die Vorteile des Rechnungskaufs nicht angeboten. Das Bundesministerium für Justiz gibt regelmäßig den Bundesanzeiger heraus. Es ist eine Bekanntmachung in dem unter anderem Unternehmensinsolvenzen veröffentlicht werden.
  • Auswertung der Bonitätsprüfung


    All diese Informationen werden von den Verantwortlichen des Vertragspartners ausgewertet um das Zahlungsausfallrisiko so gering wie möglich zu halten. Beim Rechnungskauf wird gewöhnlich immer die Bonität des Kunden geprüft. Insbesondere wenn Neukunden auf Rechnung bestellen, da noch keinerlei Kundeninformationen existieren. Bei der Prüfung der Bonität haben die Kunden jedoch nichts zu befürchten. Sollte diese negativ ausfallen, wir eine alternative Zahlungsmethode angeboten. Sie können also in jedem Fall Ihren Einkauf fortsetzen.
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  • Lesen Sie die AGB`s des Shops durch!


    Grundsätzlich erhalten Sie im Online-Shop alle Informationen zur Zahlungsabwicklung, auch zu einer eventuellen Bonitätsprüfung. Detailangaben werden entweder in den FAQ`s des Händlers erläutert, oder sind in den AGB`s bzw. Datenschutzrichtlinien zu finden. Wichtige Informationen und rechtliche Bestimmungen werden in den AGB`s (Allgemeine Geschäftsbedingungen) geregelt. Aus diesem Grund findet man auch die Angaben zur Bonitätseinholung in den AGB`s. Größere Online-Shops verfügen gewöhnlich über einen FAQ-Bereich, wo die häufigsten Fragen beantwortet werden.
  • Wie ist der konkrete Ablauf?


    Den konkreten Ablauf einer Bonitätsprüfung werden Kunden nicht eindeutig feststellen können. Aus diesem Grund sollten Sie die AGB`s und Datenschutzbestimmungen des Händlers gründlich durchlesen. Eine negative Bonitätsprüfung erkennen Sie daran, dass Sie nicht per Rechnung bestellen können. Sie erhalten dann gewöhnlich eine alternative Zahlungsmethode um Ihre Bestellung abschließen zu können.
  • Notwendige Informationen sind beim Händler zu finden


    Detailangaben und notwendige Informationen zur Zahlungsabwicklung werden generell direkt auf der Seite des Händlers veröffentlicht. Auch sind in der Rubrik ,,Häufige Fragen“ alle notwendigen Infos enthalten. Hier erhält man auch Angaben ob eine Bonitätsprüfung erfolgt oder der Online-Shop darauf verzichtet. Wie bereits erwähnt sind bei einigen Anbietern die Ausführungen zur Bonitätseinholung in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) ausgelagert.
  • AGB`s und Datenschutzbestimmung des Händlers bestätigen


    Hat man nach der erfolgreichen Suche das passende Produkt gefunden und will die Bestellung abschließen, muss man sich mit den AGB`s und Datenschutzbestimmungen des Händlers einverstanden erklären. Denn bevor eine Bestellung abgeschlossen werden kann, ist eine Einverständniserklärung zwingend erforderlich. Ohne diese Einverständniserklärung kann der Einkauf nicht fortgesetzt werden. Aus diesem Grund sollte man den Inhalt schon durchgelesen haben. Dann erkennen Sie schnell ob eine Bonitätsprüfung einholt wird. Ob nun eine Prüfung vollzogen wurde oder nicht kann man am Ende nicht eindeutig feststellen. In der Regel werden die Ergebnisse nicht bekannt gegeben; bei einer "negativen Bonitätsprüfung" werden gewöhnlich alternative Zahlungsmöglichkeiten angeboten.
  • Was kostet die Bonitätsprüfung?


    Jede Abfragung der Bonität kostet Geld. Online-Nutzer brauchen sich jetzt nicht zu fürchten, da diese Kosten von der anfragende Stelle getragen werden, d.h. von den Online-Shops, Banken oder Kreditgebern.
  • Fand eine Bonitätsprüfung statt?


    Der technologische Fortschritt ermöglicht eine sehr schnelle Prüfung der Kundenbonität. Deshalb ist es im Endeffekt schwer zu sagen ob ein Check stattfand. Über eigene "Blacklisten" und durch schnelle Anbindungen zu Auskunfteien wie der Schufa dauert die Prüfung der Kundenbonität in der Regel nur wenige Sekunden.
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  • Eine Größe in der Welt der Bonität


    Jeder der einmal eine Finanzierung oder einen Kredit beantragt hat, wird von der Schufa gehört haben. Die deutsche Auskunftei sammelt alle relevanten Daten zur finanziellen Einschätzung von Personen. Wurden in der Vergangenheit alle Außenstände bzw. Rechnungen beglichen, wie viele Konten und Kreditkarten sind im Besitz des Vertragspartners und weitere solcher Fragen nimmt die Schufa zur Grundlage der Bonitätseinschätzung. Aus diesen Erkenntnissen wird ein Bonitäts-Index erstellt. Grundlegend kann man aber von einer negativen und positiven Bonität sprechen. Fast alle Banken und Anbieter von Krediten greifen auf die Schufa-Datenbank zurück. Auch profitieren viele Online-Shops von den Datensätzen der Schufa . Die Schufa-Auskunft hat sich im Kreditwesen schon seit Jahren bewährt. Da sie schnell, einfach und übersichtlich ist für die kreditgebenden Institutionen.
  • Datenschutz wird groß geschrieben!


    Die Schufa ist natürlich dem gesetzlichen Datenschutz unterstellt, aus diesem Grund dürfen Auskünfte über jeweilige Personen nur mit einer Einverständniserklärung erfolgen. Für die meisten Anbieter ist die Schufa das Hauptkriterium zur Bewilligung eines Antrages. Generell werden bei Krediten an Privatpersonen Einkommensnachweise gefordert. Diese Nachweise können sich manchmal erübrigen, wenn man einen einwandfreien Leumund bei der Schufa hat. Die Bereitstellung kreditrelevanter Informationen ist das Kerngeschäft der Schufa.
  • Woher kommt die Schufa an seine Daten?


    Diese Frage hat sich sicherlich jeder schon einmal gestellt, da relevante Daten im modernen Wirtschaftsleben so wichtig sind. Geht man heutzutage Finanzgeschäfte ein, willigt man in der Regel die Übermittlung der Daten an die Schufa ein. Viele Verträge funktionieren nur mit diesem Passus, da sie ein Teil der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) ist. Ist man mit der Datenübermittlung nicht einverstanden, kommt auch der Vertrag nicht zustande. Die Dienstleister nutzen den Service um eine größtmögliche Transparenz hinsichtlich der finanziellen Situation ihrer potentiellen Kunden zu erhalten.
  • Wo gibt es die kostenlose Schufa-Auskunft?


    Selbstverständlich haben alle Bürger das Recht in Ihre eigene Schufa-Akte zu schauen. Nach der neuen Datenschutzverordnung müssen Auskunfteien wie die Schufa einmal im Jahr einen Auszug der gesammelten Daten über die jeweilige Person kostenlos zur Verfügung stellen. Die kostenlose Schufa-Auskunft finden Sie unter: Datenkopie (nach Art. 15 DS-GVO). Nicht selten waren Menschen über die Einträge überrascht. Vorgänge die man schon längst vergessen hatte fand man in der persönlichen Auskunft wieder.
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Heutzutage holen sich die Unternehmen während des Check-Out`s (Zahlungsabwicklung) in kürzester Zeit eine Bonitätsauskunft ein. Die kann während des Bestellvorganges passieren ohne das der Nutzer etwas mitbekommt. Sollte die Bonitätsauskunft negativ ausfallen, kann man in der Regel "Kauf auf Rechnung" nicht auswählen. Die möglichen Zahlungsartenwerden auf einen Blick präsentiert und man wählt eine Alternative aus. Sollte man mit diesen Optionen nicht zufrieden sein, kann man immer noch den Einkauf abbrechen.Fällt diese Überprüfung negativ aus, werden dem Kunden der Rechnungskauf oder Ratenkauf nicht angeboten.

  • Kein Rechnungskauf, obwohl der Shop damit wirbt?


    Man liest irgendwo beim ausgewählten Online-Shop die Option "Kauf auf Rechnung" und möchte natürlich auch diese Zahlungsart nutzen. Bei der Bestellabwicklung merkt man, dass die Option gar nicht zur Verfügung steht. Nun kann man verärgert den Händler kontaktieren oder die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) durchlesen. Was vielen nicht bewusst ist, auch beim Online-Shopping geht man einen Vertrag ein. Die beiden Parteien sind: der Kunde und der Händler. Aus diesem Grund ist auch eine AGB notwendig um alle relevanten Vertragsteile zu klären. Seien wir mal ehrlich, wer liest sich schon die AGB`s eines Shop intensiv durch. Damit es zu einem erfolgreichen Kaufabschluss kommen kann, müssen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Datenschutzbestimmungen akzeptiert werden. Darin werden auch die Folgen einer negativen Bonitätseinholung erklärt. Wenn Unsicherheiten bezüglich der Bonität festgestellt werden und somit ein Risiko auf Zahlungsausfall besteht, wird der Händler den Kauf auf Rechnung nicht ermöglichen.
  • Kein Rechnungskauf trotz positiver Bonität?


    Zahlungsarten mit einem hohen Risiko eines Zahlungsausfalles werden gewöhnlich Neukunden eines Shops nicht ermöglicht. Sollten Sie erfolgreich durch die Bonitätsprüfung gelangt sein, kann der Händler immer noch die Lieferung per Rechnung verweigern und auf eine alternative Bezahlmethode verweisen. Sollte die Lösung nicht im Interesse des Kunden sein, kann man natürlich jederzeit vom Kauf zurücktreten.
  • Mangelnde Informationen bei einer negativen Bonität


    Leider ist der Informationsfluss ein wenig dürftig wenn es darum geht, was bei einer negativen Bonitätseinholung passiert. Diese Information ist besonders für den Kunden wichtig, da nicht jeder einfach auf Rechnung bestellen kann. Ein grundsätzliches Anrecht gibt es also nicht, auch wenn der Shop damit wirbt. Es liegt im Ermessen des Verkäufers welchem Kunden er welche Zahlungsart anbietet.
  • Beschwerde beim Händler hat wenig Aussicht auf Erfolg


    Daher kann man sich auch beim Onlineshop nicht beschweren, wenn der gewünschte Rechnungskauf nicht ermöglicht wird. Die Ablehnung ist keine Willkür der Shops. Gewisse Sicherheitsaspekte dienen hier als Grundlage. Sollten Unsicherheiten bezüglich der Bonität bestehen und das Risiko eines Zahlungsausfalles dadurch gesteigert sein, wird der Händler diese begehrte Zahlungsmöglichkeit nicht dem Kunden nicht anbieten. Wie bereits erwähnt bedeutet dies nicht, dass man den Einkauf nicht fortsetzen kann.
  • Der Kauf der Artikel ist immer noch möglich


    Wird während des Bestellvorganges eine negative Bonitätsprüfung eingeholt (durch Adresseingabe, Blacklist etc.), steht in der Regel der Rechnungskauf nicht zur Verfügung. Der Kunde kann natürlich die gewünschten Artikel immer noch erwerben, jedoch mit einer alternativen Zahlungsart wie z.B. der Vorkasse oder Sofortüberweisung. Entspricht diese Lösung nicht den Interessen des Käufers, kann dieser jederzeit vom Kauf zurücktreten.
  • Der finale Einblick in die Kundenbonität


    Wie bereits erwähnt versuchen die Onlineshops so schnell wie möglich Informationen über die Bonität ihrer Kunden zu erhalten. Für alle Beteiligten ist die unmittelbare und korrekte Zahlungsweise während des Bestellvorganges daher am unproblematischten. Der Verkäufer hat einigermaßen Gewissheit über die korrekte Abwicklung und der Kunde kann sich auf den unverzüglichen Versand der bestellten Waren freuen.
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In vielen Werbeanzeigen liest man Schlagzeilen wie: Sofortkredit für Alle oder Ratenkauf problemlos für jedermann. Selbstverständlich existieren diese Angebote, aber nicht jeder Kunde hat automatisch Anrecht auf diese Offerten. Wenn man das Kleingedruckte liest erhält man in der Regel nähere Angaben. Da steht zum Beispiel, dass dieses Angebot nur Kunden mit einer positiven Bonität vorbehalten ist. Im Klartext bedeutet es, dass der Händler gewissen Kunden die Möglichkeit auf Rechnung zu bestellen oder die gewünschte Finanzierung verweigern kann.

  • Die Ansprüche sind in den Händler-AGB`s zu finden


    Solche Informationen werden generell in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB`s) definiert. Hier befasst man sich auch mit dem Thema Zahlungsmöglichkeiten. Online-Shopper müssen aus diesem Grund wissen, dass im Endeffekt der Händler entscheidet ob man auf Rechnung bestellt, per Raten einkauft oder die Zahlung per Lastschriftverfahren vollführt. Auch wenn mit dem Rechnungskauf geworben wird, einen grundsätzlichen Anspruch hat man nicht. In der Vergangenheit mussten nicht wenige Shops Zahlungsausfälle durch unseriöse Kunden verbuchen.
  • Vorsicht bei Neukunden


    Daher sind auch viele Onlineshops bei Neukunden sehr vorsichtig, die auf Rechnung bestellen wollen. Zum Schutz vor Zahlungsausfällen werden Bonitätsprüfungen eingeholt. Kunden mit einer schlechten Zahlungsmoral können in finanzieller Hinsicht eine echte Bedrohung sein. Kann es doch besonders kleinen Anbietern an den ,,finanziellen Kragen“ gehen, wenn zu viele Kunden nicht oder nicht rechtzeitig bezahlen. Wenn ein Shop den Rechnungskauf einer gewissen Person nicht offeriert, muss nicht zwangsläufig eine negative Bonität der Grund sein. Einigen Neukunden wird diese bevorzugte Zahlungsart nicht angeboten, da noch keinerlei Geschäftsbeziehungen bestehen.
  • Rechnungskauf nicht für alle Kunden möglich


    Auch wenn der Online-Shop mit dem Kauf auf Rechnung wirbt, hat nicht jeder Kunde automatisch Anrecht auf diese Zahlungsweise. Ob der Verkäufer bei der Bestellabwicklung den Rechnungskauf mit all seinen Vorteilen anbietet, oder dem Kunden eine andere Zahlungsoption zur Verfügung stellt, ist ihm überlassen. Durch unseriöse Kunden in der Vergangenheit und den daraus resultierenden Zahlungsausfällen sind viele Händler sehr vorsichtig was die Bezahlung angeht.
  • Kein Rechtsanspruch für den Kauf auf Rechnung


    Aus diesem Grund haben Kunden keinen Rechtsanspruch um auf Rechnung zu bestellen, auch wenn auf der Shopseite damit geworben wird. Eine alternative Zahlungsvariante muss aber im Endeffekt nicht zwangsläufig eine negative Bonität bedeuten. Einige Händler ermöglichen den Kauf per Rechnung nur Stammkunden, da sie keinerlei Informationen über Neukunden haben und somit noch gar keine Geschäftsbeziehung besteht.
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  • Nein. Ohne die Einverständnis des Kunden darf keine Prüfung der Kreditwürdigkeit vollzogen werden. Es ist stets die Zustimmung notwendig. Alle relevanten Information stehen in den AGB`s (Allgemeine Geschäftsbedingungen) des Vertragspartners. Da steht auch drin, ob während der Zahlungsabwicklung eine Bonitätsprüfung erfolgt. Um sicher zu gehen, sollten Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen gründlich durchlesen. Damit es zu einem erfolgreichen Einkauf kommen kann, müssen Sie nämlich die AGB`s akzeptieren.
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Wie überall im Leben gilt: Wer nichts verbrochen hat, braucht auch nichts zu befürchten; so ist es auch mit der Bonitätseinholung. Die Shops machen diese Sicherheitsmaßnahme nicht aus Spaß. Eine Bonitätsprüfung kostet den Betreibern in der Regel Geld. Und je mehr Geld für eine erfolgreiche Bestellabwicklung ausgegeben wird, desto geringer ist die Gewinnmarge.

  • Keine Nachteile für Kunden mit einem positiven Kaufverhalten


    Aus diesem Grund haben Kunden mit einem positiven Kaufverhalten keine Nachteile. Sollte die Bonitätsprüfung "positiv" ausfallen wird gewöhnlich die Bestellung bestätigt und die bestellten Waren werden zeitnah versandfertig gemacht. Selbstverständlich hat jeder schon einmal vergessen eine Rechnung zu bezahlen; die folgende Mahnung wird aber in der Regel zügig bezahlt. Dieses gilt als natürliches Kaufverhalten und hat in der Regel keinerlei negative Auswirkung auf die Bonität.
  • Kunden mit einem negativen Kaufverhalten haben schlechte Karten


    Kunden mit einer schlechten Zahlungsmoral oder bei denen schon Verfahren eingeleitet wurden, wie z.B. Zwangsvollstreckung oder Insolvenzverfahren, wird der Rechnungskauf bzw. die Finanzierung seitens des Händlers nicht angeboten. Die Bestellung lässt sich gewöhnlich mit einer anderen Zahlungsart abschließen. Einige Händler brechen jedoch den Kauf komplett ab.
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  • Eintreibung von offenen Forderungen


    Wenn man einmal die Rechnung nicht pünktlich gezahlt hat, kommt noch ein ,,freundliches“ Erinnerungsschreiben. Auch beim 2. Mahnbrief wird man noch höflich auf die Zahlung hingewiesen. Ab dem dritten Schreiben verschärft sich der Ton und es kommt ein Hinweis, dass bei der Nichtzahlung das Inkassobüro eingeschaltet wird. Es gibt in der Regel zwei Möglichkeit. Der Gläubiger rechnet mit einem Zahlungsausfall und beauftragt ein professionelles Inkassobüro um seine Forderungen zu erhalten. Große Shops haben gar eigene Abteilungen fürs Inkasso. Inkasso steht somit zur Eintreibung von offenen Forderungen; zahlt der Kunde nicht, wird die Rechnungsstelle die Sache ans Inkasso weitergeben damit die Schulden beglichen werden.
  • Das Inkassoverfahren ist mit Kosten verbunden


    Man kann sich schon denken dass ein Inkassoverfahren mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Das beauftragte Inkassobüro möchte für seine Dienstleistung natürlich auch bezahlt werden; für die Inkasso-Unternehmen ein sehr lukratives Geschäft. Häufig werden sogar die Forderungen mit Abschlägen von den Gläubiger abgekauft. Die Inkasso-Unternehmen zahlen weniger als den zu fordernden Betrag und schlagen noch Ihre Kosten auf die Endsumme, die im Endeffekt der Schuldner begleichen muss. Lässt sich die Summe über den klassischen Weg nicht eintreiben, sei es per Schriftverkehr oder Telefonat, kommt es gewöhnlich zum Mahnbescheid.
  • Bei einem Mahnbescheid kann das Gericht entscheiden


    Mit dem Mahnbescheid des zuständigen Amtsgerichtes hat nun der Inkassodienst einen vollstreckbaren Titel über die offene Forderung und kann diese mithilfe eines Gerichtsvollziehers eintreiben. Ist es zum Mahnbescheid gekommen, kann es gut und gerne mal passieren dass am Ende das dreifache als die ursprüngliche Summe zu zahlen ist. Daher ist es immer ratsam die gütliche Einigung zu suchen. Natürlich ist es kein Muss. Ein Schreiben eines Inkasso-Unternehmens ist nicht zwangsläufig eine Rechtsprechung. Ist die Forderung nicht gerechtfertigt, brauchen Sie auch nicht darauf reagieren. Kommt die Sache vor Gericht, muss dann der Richter entscheiden wer Recht bzw. Unrecht hat.
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