Sonntag, 15 Oktober 2017 09:02 | geschrieben von

Versandkostenfrei bestellen

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Wenn es etwas gibt, woran sich Fans von Onlinekäufen stören, dann sind es wohl die Kosten für den Versand. Diesbezüglich gibt es auch deutliche Unterschiede;
Beträge in Höhe von 3,- Euro, 5,95 Euro oder gar 6,00 Euro werden dem Kunden auferlegt, je nach Onlineshop.

Selbst bei sogenannten Schnäppchenkäufen hinterlässt das oft einen bitteren Beigeschmack. Besonders ärgerlich wird es, wenn die Ware unter Umständen retourniert werden muss. Da heißt es: "Außer Spesen nix gewesen!" Mit ein bisschen Wachsamkeit können Versandkosten aber vermieden werden.

Worauf man achten sollte

  1. Versandkostenfreie Angebote;
  2. einige Onlinehändler bieten die Bestellung versandkostenfrei an - häufig ist allerdings ein Mindestbestellwert nötig. Wird dieser nicht erreicht, kommt das Porto obendrauf.
  3. Zusammengefasste Lieferungen veranlassen;
  4. werden mehrere Teile bestellt, sollte man auf die Möglichkeit, die einzelnen Artikel nach Verfügbarkeit verschicken zu lassen, verzichten. Das ist eine Kostenfalle und die Versandgebühren kommen jeweils hinzu. Zusammengefasste Lieferungen sind im Regelfall versandkostenfrei, weil ein Mindestbestellwert erreicht wird.
  5. Bücher, Hörbücher & Kalender kosten in der Regel keinen Versand.
  6. Bestellt man einen solchen Artikel mit, bleiben einem die Versandkosten erspart.
  7. Günstige Füllartikel treiben den Bestellwert langsam in die Höhe;
  8. man erreicht den Mindestbetrag und hat keine Versandkosten zu befürchten.
  9. Gutscheine für Versandkostenfreiheit;
  10. diese müssen während des Bestellvorganges eingegeben werden, gelegentlich werden diese Gutscheine mit einem Mindestbestellwert verknüpft.

Vorteile einer versandkostenfreien Lieferungen

Die Vorteile

  • 1. Man zahlt tatsächlich nur den Artikel selbst
  • 2. Im Falle von Retouren hat man keinen Verlust erlitten
  • 3. Bestellt man gerne und viel beim entsprechenden Onlineshop, steigen die Versandkosten nicht ins Uferlose
  • 4. Bestimmte Onlineshops berechnen das Porto je nach Gewicht, beispielsweise bei Kaffeemehl, losem Tee oder Gewürzen
  • 5. Werden erst keine Versandkosten veranschlagt, darf auch etwas mehr geordert werden, ohne das mit weiteren Ausgaben zu rechnen ist
  • 6. Absolute Transparenz; die Kunden sehen schon während der Bestellung die endgültigen Kosten (keine böse Überraschung während der Bezahlung)

Bei Frachtartikeln (Möbel, Heimwerkerzubehör...etc.) setzen sich die Zusatzkosten häufig aus drei Positionen zusammen;

  1. Lieferaufschläge für den Transport mit der Spedition bis an die Lieferanschrift
  2. Versandkosten
  3. Verpackungskosten

Während die Lieferaufschläge an den Spediteur weitergeleitet und damit von Rabattaktionen ausgeschlossen werden, liegen die Versand- und Verpackungskosten im Ermessen des Onlinehändlers. Bei einer Erstattung der normalen Versandgebühren fällt zumindest dieser Posten weg. Im Grunde genommen ist es ohnehin eine Art doppelte Versandkosten; der Verkäufer berechnet und der Spediteur ebenfalls - transportiert wird die Bestellung aber alleine durch die Spedition. Eine Erstattung für den Käufer ist also nur fair.

Tipp: Gerade zu bestimmten, feierlichen Anlässen wird prinzipiell mehr bestellt und jeder freut sich über versandkostenfreie Lieferungen. Diese Einsparung kann direkt sinnvoll eingesetzt werden; man lässt sich den Wunschartikel direkt durch den Onlineshop als Geschenk verpacken!

Gibt es Nachteile?

Die NachteileAuf den ersten Blick sicherlich nicht - wer sieht schon etwas Nachteiliges daran, zu sparen? Clevere Unternehmen haben allerdings diese Lieferkosten längst in ihrer Kalkulation berücksichtigt.

Im Klartext bedeutet das;
die Ware ist teurer als sie sein müsste und manchmal wäre es sicherlich günstiger, man würde die Versandgebühren tragen und dafür beim Artikel selber sparen; oft wird nämlich noch ein Schippchen draufgelegt!

Ab und an leidet auch die Verpackung unter dieser Sparaktion. Die Ware ist damit nicht so geschützt, wie sie sein sollte. Das kann teilweise unangenehme Folgen haben.

Fazit:

FazitOhne Versandgebühren zu bestellen macht Spaß und das sollte auch jeder für sich nutzen. Fairness sollte allerdings auch eine Rolle spielen; der Versand ist nun mal mit Kosten verbunden; grundsätzlich! Retourniert ein Kunde die Ware, trägt der Verkäufer oft freiwillig die Kosten. Wird das Porto bei der Bestellung ebenfalls erlassen, zahlt der Verkäufer prinzipiell drauf.

Sammelbestellungen sind eine gute Lösung für beide Seiten, denn einmal in der Woche zehn Artikel bestellen ist besser als täglich einen. Feiert man mit Freunden in einer Kneipe ein rauschendes Fest, schickt man den Kellner schließlich auch nicht für jedes einzelne Getränk los, sondern bestellt gemeinschaftlich.

Eine faire Maßnahme wäre der Kauf einer Porto-Flatrate, die einige Versandhäuser mittlerweile prinzipiell anbieten;
man zahlt einmalig z.B. 9,95 - 10,00 Euro und kann beim betreffenden Händler generell versandkostenfrei bestellen - ein ganzes Jahr lang - mehr Sparen geht nicht!

Letzte Änderung Freitag, 16 Februar 2018 18:19
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