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Welche Zahlungsarten gibt es?

Welche Zahlungsarten gibt es?

Beim Online-Kauf steht dem Kunden nicht nur der Rechnungskauf zur Verfügung. Er kann sich aus einer Fülle an Zahlungsarten die passende für die jeweilige Transaktion auswählen. Nachfolgend befassen wir uns mit den jeweiligen Zahlungsarten und zählen die Vorteile bzw. Nachteile auf.

Inhaltsverzeichnis Verstecken / Anzeigen

Was ist der Ratenkauf?

Vom Ratenkauf spricht man, wenn man etwas kauft und den Gesamtbetrag nicht auf einmal zahlt, sondern in monatlichen Teilbeträgen (Raten). Diese Form der Zahlung ist beim Online-Shopping neben dem Kauf auf Rechnung einer der beliebtesten Zahlungsmethoden. Häufig muss eine Anschaffung möglichst schnell getätigt werden. Warten auf das neue Gehalt ist manchmal keine Option. Für dieses Problem gibt es eine einfache Lösung: Kauf auf Raten!

Wie funktioniert der Kauf auf Raten?

Im Grunde räumt der Händler dem Kunde einen Kredit ein. Während der Käufer seine Daten angibt, wird eine Bonitätsprüfung durchgeführt. Nachdem diese erfolgt ist, wird die fällige Zahlung gestundet. Das bedeutet, dass die Fälligkeit zeitlich aufgeschoben wird. Diesen Betrag zahlt der Käufer dann nach und nach in bestimmten Raten über einen vorher festgelegten Zeitraum ab.

Was sind die Vorteile beim Ratenkauf?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen einer festen und der flexiblen Ratenzahlung. Bei einer festen Ratenzahlung wird monatlich immer der gleiche festgelegte Betrag überwiesen. Bei der flexiblen Ratenzahlung kann der Ratenbetrag flexibel monatlich angepasst werden. Hierbei wird nur ein Mindestbetrag, der als Minimum jeden Monat überwiesen werden muss, vorausgesetzt.

Der Ratenkauf ist dann durchaus praktisch, wenn teure Haushaltsgeräte kaputt gehen. Außerdem können durch eine Ratenzahlung auch Menschen mit einem geringen Einkommen sich teurere Anschaffungen leisten. Ein weiterer Vorteil ist, dass man das Produkt nicht sofort bezahlen muss; man kann die Bestellung erst einmal testen, bevor die erste Rate fällig wird.

Gibt es beim Kauf auf Raten auch Nachteile?

Rechtlich gesehen ist der Käufer erst der Eigentümer, wenn die letzte Zahlung erfolgt ist. Besitzer und Eigentümer unterscheiden sich insoweit, dass man als Besitzer eine Sache erstmal nur „besitzt“, diese einem jedoch nicht zwangsläufig gehört. 

Häufig kommen zum Kaufpreis noch Zinsen hinzu. Auch ist die bekannte "Schuldenfalle" ein Problem. Da immer nur kleinere Teilbeträge monatlich abgebucht werden, kann man leicht den Überblick verlieren und die gesamte finanzielle Belastung unterschätzen.

Die Vorteile beim Ratenkauf

  • Zeitpuffer bis zur vollständigen Bezahlung
  • Schneller Versand durch den Online-Shop
  • Man kann sich sofort seinen Traum erfüllen
  • Keine Extra-Kosten bei einer 0% Finanzierung
  • Artikel können vor der endgültigen Bezahlung genutzt werden

Die Nachteile beim Ratenkauf

  • Persönliche Daten müssen angegeben werden
  • Manche Händler bieten Neukunden keinen Ratenkauf an
  • Es können Zinsen anfallen
  • Manchmal muss man selber an die Tilgung denken
  • Ist man mit einer Rate in Verzug, fallen Gebühren an
 

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Ratenkauf bei teuren Waren

Der Ratenkauf wird besonders bei teuren Warengruppen gewählt, z.B. bei Möbeln und Elektronik. Zudem ist der Warenkorbwert beim Ratenkauf besonders hoch im Vergleich zu den anderen Zahlungsarten. Bei einer durchschnittlichen Bestellung in einem Online-Shop beläuft sich der Warenkorbwert ungefähr auf 406€ (Quelle: ibi Research - 2014).

Unser Fazit zum Kauf auf Raten

Da einige Händler beim Ratenkauf mit externen Dienstleistern zusammenarbeiten, sollte man beim Vertrag auf das Kleingedruckte achten. Kommt man seinen Zahlungen gewissenhaft nach, hat man nichts zu befürchten. Möchte man keine Rate vergessen, kann man innerhalb des gesamten Zeitraumes einen Dauerauftrag einrichten. Zusammenfassend ist zu sagen, dass der Ratenkauf auch für "Geringverdiener" eine gute Möglichkeit ist, sich größere Anschaffungen problemlos leisten zu können. Jedoch muss man aufpassen, dass man nicht die Kontrolle über seine finanzielle Lage verliert.

Was ist das Lastschriftverfahren?

Was ist das Lastschriftverfahren?

Der hauptsächliche Unterschied der zwischen dem Lastschriftverfahren und allen anderen Zahlungsmethoden besteht, ist das "Aktiv-Werden" des Zahlungsempfängers. Der Verkäufer gibt an seine Bank den Auftrag weiter, einen vorher vereinbarten Betrag vom Konto des Käufers abzubuchen. Damit ist auch schon die Aufgabe des Käufers erledigt. Dem Händler werden die Bankdaten übermittelt und eine Einzugserlaubnis erteilt. Alles weitere wird vom Händler veranlasst.

Wegen des großen Verwaltungsaufwandes die dieses spezielle Verfahren mit sich trägt, wird meist auf das Lastschriftverfahren mit Einzugsermächtigung zurückgegriffen. In diesem Falle prüfen die Banken nicht, ob der Zahlungspflichtige dem Zahlungsempfänger auch wirklich die Erlaubnis erteilt hat, den vereinbarten Betrag abzubuchen. Die Abbuchung wird direkt ausgeführt.

Außerdem ist zu beachten, dass IBAN und BIC korrekt angegeben werden müssen, da es sonst zu einer Rücklastschrift kommen kann. Eine Rücklastschrift führt in der Regel zu zusätzlichen Kosten, welche gewöhnlich vom Verursacher beglichen werden.

Was sind die Vorteile beim Kauf per Lastschrift?

Der offensichtliche Vorteil besteht in der Einfachheit der Abwicklung. Der Betrag kann direkt abgebucht werden, vorausgesetzt das besagte Konto ist auch genügend gedeckt. Außerdem können Abbuchungen rückgängig gemacht werden.

Hierbei entstehen allerdings Kosten, daher ist es ratsam den Empfänger so schnell wie möglich eigenhändig zu kontaktieren. Gegen ein Lastschriftverfahren kann innerhalb von 8 Wochen Einspruch erhoben werden, egal ob dieser berechtigt oder unberechtigt eingefordert wird.

Die Übermittlung der Konto-Daten passiert in der Regel über sichere und verschlüsselte Datenverbindungen. Manche Händler gewähren ihren Kunden auch besondere Konditionen in Form von Preisnachlässen. Das SEPA-Verfahren lässt sich europaweit, mit wenigen Einschränkungen, nutzen.

Welche Nachteile gibt es beim Lastschriftverfahren?

Kontoauszüge sollten immer überprüft werden, damit unberechtigte Abbuchungen sofort bemerkt werden.  Allerdings kann man bei unrechtmäßigen Abbuchungen seinem Bankinstitut den Auftrag erteilen das Geld zurückzubuchen. Die Frist beträgt 13 Monate.

Wenn das Girokonto keine ausreichende Kapitaldeckung aufweist, wird das Mandat zwar ausgeführt, jedoch zeitnah zurückgebucht. So eine Rücklastschrift führt zu zusätzlichen Kosten.

Unser Fazit zum Lastschriftverfahren

Das Lastschriftverfahren gehört immer noch zu den beliebtesten Zahlungsarten. Die Pünktlichkeit der Bezahlung ist gewährleistet. Außerdem kann jederzeit vom Zahlungspflichtigen Einspruch gegen die Lastschrift erhoben werden. Bei regelmäßiger Kontrolle der Kontoauszüge kann jederzeit gegen unbefugte Abbuchungen vorgegangen werden.

Was ist SEPA-Lastschrift?

Am 01.02.2014 hat SEPA (Single Euro Payments Area) sowohl die Kontonummer als auch die Bankleitzahl ersetzt. Wer ab diesem Tag Überweisungen und Lastschriften tätigen möchte, benötigt die IBAN und bei Auslandsüberweisungen die BIC. Das SEPA-Verfahren wird in allen 27 EU-Staaten sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen und Monaco eingeführt und soll den europäischen Zahlungsverkehr erleichtern und vereinheitlichen.

Wie funktioniert das SEPA-Verfahren?

Bei Zahlungen per Lastschrift wird zukünftig zwischen zwei Verfahren unterschieden: der Basisvariante und der Firmen-Lastschrift. Die Basisvariante ähnelt der bisherigen Einzugsermächtigung wohingegen sich das Firmen-Lastschriftverfahren an Geschäftskunden richtet und das bisherige Abbuchungsverfahren ablöst.

Bevor Unternehmen künftig beim Kunden Geld abbuchen können, muss dieser vorher ein schriftliches Mandant erteilen. Allerdings hat der Gesetzgeber festgelegt, dass bisher erteilte Einzugsermächtigungen weiterhin Gültigkeit besitzen. Der Zahlungsempfänger verpflichtet sich zudem, den Kontoinhaber 14 Tage vor einer Abbuchung darüber in Kenntnis zu setzen.

Was sind die Vorteile von SEPA?

Vorteile von SEPADurch die Einführung des neuen Verfahrens verlängert sich die Rückgabemöglichkeit einer Basislastschrift von 6 auf 8 Wochen, soweit ein gültiges Mandat vorhanden ist. Sollte überhaupt kein Mandat vorliegen, verlängert sich diese Frist für den Kunden sogar auf 13 Monate.

Vereinfacht wird zukünftig auch der Einsatz von Kreditkarten im gesamten SEPA-Raum. Außerdem ist mit einer Senkung der Gebühren für Transaktionen zu rechnen.

Da der Händler die Abbuchung sofort nach Erhalt der Bankdaten veranlassen kann, wird die Bestellung zeitnah zum Versand fertig gemacht. Nach erfolgreicher Bestellbestätigung macht sich Ihr Paket zügig auf den Weg.

Es kam schon vor, dass Kunden die Lieferung in den Händen hielten bevor der fällige Betrag vom Konto abgebucht wurde. 

Aufgrund der Tatsache, dass Mandate unterschrieben beim Zahlungsempfänger vorliegen müssen, erhöht sich die Sicherheit für den Verbraucher enorm. Auch die verlängerten Möglichkeiten zur Lastschriftrückgabe tragen zu einem erhöhten Sicherheitsbefinden bei.

Was sind die Nachteile von SEPA?

Für Firmen ist ein höherer Verwaltungsaufwand zu erwarten, da die Einholung einer Einzugsermächtigung per Mail oder Telefon nicht mehr möglich sein wird - die Schriftform ist zwingend vorgeschrieben. Auch den zahlungspflichtigen Bürgern werden bei Überweisungen unter Angabe der 22-stelligen IBAN womöglich häufiger Fehler als bislang unterlaufen.

Sollte während der Abbuchung das Konto des Zahlungspflichtigen nicht gedeckt sein, erfolgt automatisch eine Rücklastschrift. Die Rücklastschrift wird auch "geplatzte Lastschrift" genannt. Sollte der Betrag mehr als 3.000 Euro betragen, wird eine Eilnachricht an die Inkassostelle gesendet. Gleichzeitig wird der Zahlungspflichtige aufgefordert, seine Außenstände zu begleichen.

Sollte man nicht auf die Benachrichtigungen reagieren, wird vom Gläubiger der Antrag auf einen Eintrag bei einer Auskunftei (z.B. Schufa) gestellt. Ein nicht gedecktes Konto kann schnell zum Nachteil werden. Zudem sollten Zahlendreher vermieden werden. Auch falsche Konto-Daten führen zu Rückläufern.

PayPal

Was ist PayPal?

Bei PayPal handelt es sich um ein Tochterunternehmen des Auktionshauses ebay. Mit diesem Bezahlsystem können nicht nur Waren aus dem Auktionshaus bargeldlos bezahlt werden, sondern auch Produkte aus zahlreichen anderen Online-Shops. PayPal gehört zu den Marktführern unter den aktuellen Zahlsystemen. Mit dem Service PayPal Plus kann man gar 4 Zahlungsarten auf einmal nutzen, inklusive Rechnungskauf.

Wie funktioniert PayPal?

Zuerst loggt man sich mit der E-Mail-Adresse und dem Passwort ein. Hat man noch kein PayPal-Konto, kann eines in wenigen Schritten erstellt werden. Der zu zahlende Betrag wird sofort an den Empfänger überwiesen. Ist der Betrag beim Empfänger eingegangen, wird dieser sofort per E-Mail informiert.

Um sein Konto mit Guthaben aufzuladen, gibt es folgende Möglichkeiten:

  1. Überweisung vom Girokonto (das Konto wird im voraus mit Guthaben abgedeckt)
  2. Hinterlegung einer Kreditkarte (wird nach Kauf belastet)
  3. Einzug vom Girokonto per Lastschrift (Abbuchung des Betrags nach Kauf vom Girokonto; funktioniert nur bei deutschen Girokonten)
  4. Zahlung an PayPal mit Giropay (Betrag wird nach dem Kauf auf das Konto eingezahlt)

Bei allen Varianten erhält der Empfänger das Geld sofort und kann darüber Verfügen. Die Bezahlung per PayPal ist für den Käufer in der Regel kostenlos. Gebühren fallen nur an, wenn der Betrag in einer Fremdwährung gezahlt wird. Dem Verkäufer wird ein prozentualer Anteil des Betrags als Gebühr verrechnet.

Schneller geht es, wenn man vorab "OneTouch" auswählt. Hier wird man automatisch eingeloggt und man muss lediglich die Zahlung bestätigen. Noch schneller geht es nur mit PayPal Express. Hier werden das Einloggen sowie das Bestätigen automatisch ausgeführt.

Für private Zahlungen, etwa als Geldgeschenk, wird dem Nutzer eine "Freunde"-Funktion zur Verfügung gestellt. Dieser Service ist auch für den Empfänger kostenlos.

Was sind die Vorteile von PayPal?

Ein Vorteil liegt in der hohen Verbreitung. PayPal-Nutzer können weltweit Artikel und Dienstleistungen erwerben. Die Bezahlung funktionieren schnell, einfach und sicher. Außerdem erhält der Verkäufer keine Angaben über die Bankdaten des Käufers, wodurch Datenmissbrauch ausgeschlossen werden kann. Selbst wenn das Konto des Käufers erst nach einigen Tagen belastet wird, hat der Verkäufer den Betrag sofort zur Verfügung und kann die bestellte Ware sofort verschicken.

Meistens unterliegen die Käufe dem sogenannten PayPal-Käuferschutz. Bei Problemen vermittelt dieser dann zwischen Käufer und Verkäufer und sucht nach einer passenden Lösung. Wenn die Reklamation akzeptiert wird, hat der Kunde die Möglichkeit sein Geld zurück zu erhalten.

Außerdem gibt es gegen eine Gebühr einen E-Token, der das Konto vor unerlaubten Zugriffen schützt. Beim E-Token wird eine Zahl ermittelt, die beim Login zusätzlich angegeben werden muss. Wenn eine Handynummer hinterlegt wurde, kann man als zusätzliche Sicherheit eine SMS erhalten.

Hat die Bezahlung per PayPal auch Nachteile?

Es passieren, das Kontoinhaber häufig Opfer von Spam und Phishing-Attacken werden. Das heißt, dass gefälschte E-Mails von Betrügern versendet werden, die sich in ihrer Aufmachung kaum von den Originalen unterscheiden. Überprüfen Sie daher immer den Absender der E-Mail und die URL der Webseite. Zudem gilt: Ohne Konto ist auch keine Zahlung per PayPal möglich.

Unser Fazit zu PayPal

PayPal bietet eine Vielzahl an Vorteilen für Käufer und Verkäufer. Achtet man bei den E-Mails auf den korrekten Absender, lässt sich das Risiko minimieren. Werden Sie in E-Mails aufgefordert Daten einzugeben oder Beträge zu überweisen, die Ihnen nicht bekannt sind, nehmen Sie Abstand davon und rufen bei Zweifeln die Service-Hotline an. Alles in Allem kann man sagen, dass es sich bei PayPal um eine sichere und bequeme Zahlungsmöglichkeit handelt.

Kauf per Nachnahme

Wie funktioniert der Kauf per Nachnahme?

Wählt man bei einem Online-Kauf als Zahlungsmethode die Nachnahme, so bezahlt man die Ware erst dann, wenn sie zugestellt wird. Beim Kauf per Nachnahme wird der Betrag der bestellten Ware, sowie die Versandkosten direkt beim Postboten oder Logistik-Mitarbeiter bezahlt. Dies bringt für den Kunden ein starkes Gefühl der Sicherheit mit sich, vor allem für Personen, die ihre Bankdaten eher ungern im Internet preisgeben.

Zudem profitiert man meist davon, dass die gewünschte Ware sofort losgeschickt wird. Dies ergibt sich daraus, dass der Verkäufer nicht erst auf einen Zahlungseingang warten muss. Zudem kann man sich im Normalfall auch dann für die Nachnahme entscheiden, wenn ein negativer Schufa-Eintrag vorhanden ist.

Sollte der Kunde nicht zu Hause anzutreffen zu sein, so wird das Paket in den allermeisten Fällen an der nächsten Postfiliale hinterlegt. Dem Kunden wird dann eine schriftliche Information darüber hinterlassen. Diese beinhaltet auch eine zeitlich limitierte Abholfrist. Wird das Paket nicht rechtzeitig abgeholt, so wird es an den Absender retourniert.

Was sind die Vorteile beim Kauf per Nachnahme?

Sollte die bestellte Ware einmal verloren gehen, so muss diese demzufolge auch nicht bezahlt werden. Zudem müssen keine sensiblen Konto-Daten preisgegeben werden. So können die Bankdaten nicht von Drittparteien im Netz abgefangen werden.

Außerdem vertrauen Kunden in den meisten Fällen ihren Postboten mehr als einer Internetseite, besonders bei einer Erstbestellung. Des Weiteren hat der Absender eine Art Garantie, sein Geld ausnahmslos zu erhalten. Diese wird vom Logistik-Unternehmen gestellt, da die Ware nur dann ausgehändigt wird, wenn der Betrag auch bezahlt wurde.

Hat die Nachnahme auch Nachteile?

Die meisten Unternehmen verlangen Nachnahmegebühren. Der Service kann manchmal zwischen 5-6 Euro betragen. Außerdem sind Gebühren für den Paketzusteller fällig, oft 2 EUR. Während der Paketbote bei anderen Zahlungsarten die Lieferung gerne auch mal bei den Nachbarn abgibt, ist dies bei einer Nachnahme-Lieferung nicht möglich.

Außerdem muss der Käufer bei einer Retoure länger warten, bis das Geld zurückerstattet wird. Auch können diese Sendungen nicht an eine Packstation geliefert werden. 

Das Nachnahmeverfahren im Überblick

  • Nachdem dem Boten das Geld überreicht wurde, erfolgt unmittelbar die Entgegennahme des Pakets. Anschließend wird der Betrag vom ausführenden Logistik-Unternehmen an den Händler weitergeleitet.
  • Diese direkte Zug-um-Zug Handlung wird von Lieferanten vor allem dann bevorzugt, wenn es sich um unbekannte Neukunden handelt, die Vorkasse ablehnen. Außerdem können auf diesem Weg auch Bestandskunden beliefert werden, die in der Vergangenheit mit Zahlungsproblemen aufgefallen sind.
  • Zudem kann die Ware unmittelbar nach der Bestellung dem Versand übergeben werden, ohne dass zuvor Bank-Bearbeitungszeiten abgewartet werden müssen.
  • Nachteile dieses Verfahrens sind zum einen die anfallenden Nachnahmegebühren. Zum anderen die Tatsache, dass zwingend jemand zum Zeitpunkt der Warenübergabe mit entsprechendem Bargeld anwesend sein muss.
  • Dem Shop werden keine Bankdaten oder andere sensible Daten übermittelt. Erst bei Erhalt wird der fällige Betrag direkt beim Boten bezahlt.

Unser Fazit zur Nachnahme

Nachnahmesendungen sind hauptsächlich ein lohnendes Geschäft für die Paketdienste. Allerdings hat die Nachnahme eine sehr lange Tradition, die es seit 1878 gibt. Vor allem deswegen ist diese Zahlungsart gerade bei den älteren Menschen sehr beliebt. Alles in allem ist die Bezahlung per Nachnahme eine sehr sichere Zahlungsmethode. Besonders geeignet für Kunde, die ihre Kredit- oder Bankdaten nur ungern an einen Verkäufer im Netz weiterleiten.

Einkaufen per Kreditkarte

Was ist beim Kauf per Kreditkarte zu beachten?

Obwohl in Deutschland der Rechnungskauf die bevorzugte Zahlungsmethode ist, gehört der Kauf per Kreditkarte global zu den meist getätigten Transaktionen. Als weltweit anerkanntes Zahlungsmittel können Sie mit Ihrer Kreditkarte nahezu in jeden Online-Shop einkaufen - und das weltweit!

Außerdem wird eine schnelle Abwicklung garantiert. Gerade für eilige Kunden empfiehlt sich diese Zahlungsmethode, da viele Händler die bestellte Ware erst versenden, wenn der fällige Betrag gutgeschrieben wurde. Dies dauert bei normalen Überweisungen gerne mal 2 Werktage.

Was sind die Vorteile der Kreditkarte?

Das Wort "Kredit" ist zu Recht Bestandteil der Karte, da das Geld für den Einkauf erst nach ein paar Wochen dem Konto belastet wird. Man muss lediglich die Kreditkartennummer und die Prüfnummer (CVC-Nummer) angeben und schon ist die Transaktion abgeschlossen. Einige Anbieter bieten zudem Bonus-Programme an, welche ihnen Rabatte, Vergünstigungen oder im Falle einer Flugbuchung Bonusmeilen bescheren.

Viele Kreditkarten-Anbieter gewähren Ihren Kunden eine Versicherung, die im Falle eines Betruges greift. Der neuste Trend sind übrigens sogenannte Prepaid-Kreditkarten. Diese Karten werden mit einem Guthaben aufgeladen und können dann ganz einfach verwendet werden. 

Die Vorteile im Überblick

  1. Weltweit problemlos einkaufen

    Sie können nahezu in allen Online-Shops mit Ihrer Karte einkaufen. Die Zahlung erfolgt sofort und die Versandzeiten werden somit verkürzt.

  2. Abbuchung 1-mal im Monat

    Ein weiterer Vorteil ist, dass die meisten Kreditkarten-Anbieter nur einmal im Monat eine Abbuchung vornehmen. Somit können geschickte "Einkäufer" einen gewissen Verfügungsrahmen nutzen.

  3. Einfach Rückbuchung bei Problemen

    Weiterhin wird eine einfache Rückbuchung bei fehlerhafter oder nicht erhaltener Lieferung ermöglicht.

  4. Missbrauch durch Dritte vermeiden

    Sollten Sie Ihre Karte einmal verlieren, können Sie ohne großen Aufwand Ihre Karte telefonisch sperren lassen und Missbrauch durch Dritte vermeiden.

Was sind die Nachteile bei der Bezahlung mit der Kreditkarte?

Aufgrund des Kreditrahmens werden gerade junge Menschen oft dazu animiert, Geld auszugeben, welches sie eigentlich nicht besitzen. Die Gefahr einer Verschuldung ist hier also recht hoch. Überzieht man zudem seinen Kreditrahmen, werden immense Zinsen fällig. Weiterhin ist die Gefahr eines Betrugs durch Dritte recht hoch, da keine PIN, sondern lediglich die Kartenprüfnummer benötigt wird, welche offen auf der Karte zu lesen ist. 

Einige Händler fordern für die Zahlung per Kreditkarte eine Gebühr. Diese Mehrkosten verteuern natürlich am Ende den Einkauf.

Bezahlen mit Amazon Pay

Was ist Amazon Pay?

Wer kennt Amazon nicht. Vermutlich hat schon jeder einmal bei diesem "Versand-Riesen" eingekauft. Neben einer umfangreichen Auswahl wird mit Amazon Pay auch ein komfortabler Bezahlservice angeboten. Eine Zahlungsart - viele Händler: Bezahlen Sie mit wenigen Klicks bei einer Vielzahl an Online-Shops - wir zeigen Ihnen wie!

Wie funktioniert Amazon Pay?

Amazon Pay bedeutet, dass man auch ohne eine weitere Anmeldung mit seinem "guten Namen" bezahlen kann. Alles was man dafür benötigt, ist ein bestehendes Kundenkonto bei Amazon.

Bei einigen Händlern hat man die Möglichkeit, sich über sein Amazon-Konto anzumelden. Zu diesem Zweck klickt man einfach auf den Button "Bezahlen mit Amazon". Die Bezahlung wird über Amazon mit den dort gespeicherten Daten abgewickelt. Man fängt als Kunde also nicht bei Null an, obwohl man im jeweiligen Online-Shop als Neukunde gelten würde.

Welche Vorteile bietet Amazon Pay?

Ein Login, viele Online-Shops! Man benötigt im Prinzip nur ein Amazon Kundenkonto. Mit diesem Login kann man bei vielen anderen Händlern einkaufen, sofern diese sich an dieser Lösung beteiligen. Es gelten somit auch die Zahlungsmöglichkeiten von Amazon. In der Regel werden:

  1. Kauf auf Rechnung
  2. Lastschrift / Bankeinzug
  3. Kreditkarte
  4. PayPal

angeboten. Selbst vorhandene Gutscheine von Amazon können so eingelöst werden. Hierzu braucht man lediglich den Gutschein-Code in das entsprechende Feld eingegeben.

Voraussetzung für Amazon Pay

  • Sie sind volljährig (Mindestalter: 18 Jahre)
  • Sie verfügen über ein Amazon-Konto
  • Kunden- und Konto-Daten werden im Amazon-Konto hinterlegt

Vorteile für den Käufer

  • Schnell bestellen ohne weitere Informationen.
  • Ein Mausklick und die Bestellung ist auf dem Weg.
  • Man braucht sich keine Sorgen um Betrug machen.
  • Sicher bestellen auch bei unbekannten Online-Shops.

Vorteile für den Verkäufer

  • Den guten Ruf von Amazon nutzen.
  • Neukunden gewinnen, die sich auf den Amazon-Service verlassen.
  • 2 Zahlungsmodelle, um maximale Flexibilität zu ermöglichen.
  • System lässt sich schnell in den Shop integrieren (JavaScript-Code).
  • Individuelle Verwaltungsmöglichkeiten bei der Abwicklung.
 

Gibt es bei Amazon Pay auch Nachteile?

Unter gewissen Umständen könnte der Vorteil auch zum Nachteil werden. Hat es jemand in der Vergangenheit bei Amazon nicht so genaugenommen und ist seiner Zahlungsverpflichtung nicht rechtzeitig nachgekommen, wirkt sich das negativ auf zukünftige Zahlungen aus.

Zum einen braucht man nicht auf die Möglichkeit eines Rechnungskaufes zu hoffen und zum anderen kann es schlimmstenfalls sogar dazu kommen, dass eine Zahlung nur per Vorkasse möglich ist. Ein weiterer Nachteil ist die Tatsache, dass sich nicht alle Online-Shops an diesem System beteiligen.

Bezahlen mit Apple Pay

Wie funktioniert Apple Pay?

Apple Pay ist seit Ende 2018 auch in Deutschland verfügbar. Mithilfe eines iPhones, iPads oder einer Apple Watch ist es möglich an der Supermarkt-Kasse oder im Internet kontaktlos zu bezahlen. In einer sogenannten „Wallet“, dies ist eine App auf dem Gerät, ist eine digitale Kredit- bzw. EC-Karte der Hausbank hinterlegt, welche den Bezahlvorgang durchführt.

Die Transaktion wird über einen integrierten NFC-Chip am Handy abgewickelt. Sollte man also an der Kasse eines Supermarktes stehen, welche das kontaktlose Bezahlen unterstützt, muss man einfach sein iPhone oder seine Apple Watch an das Bezahl-Terminal halten. Dieser Vorgang ähnelt dem kontaktlosen Bezahlen mit einer Kredit- bzw. EC-Karte.

Dann wird mittels NFC ein Token gesendet. Hierin werden die Daten der hinterlegten Bankkarte verschlüsselt übertragen. Den Vorgang verifiziert man entweder mit dem Fingerabdruck oder mit dem Gesicht über Face ID. Alternativ kann man den Vorgang mit dem Entsperr-Code bestätigen.

Wer kann Apple Pay verwenden?

Zunächst benötigt man eine Kredit- oder EC-Karte von einer Bank, die mit Apple kooperiert. Diese hinterlegt ein sogenanntes "Wallet" auf dem Smartphone. Außerdem ist ein Gerät notwendig, welches mit Apple Pay kompatibel ist. Auch einige Macs unterstützen den mobilen Dienst, allerdings gilt das ausschließlich für Käufe im Internet oder in Apps.

Man benötigt ein Modell mit Touch ID oder Macs, die frühestens 2012 eingeführt wurden. Auf dem Gerät muss zudem das neuste iOS, watchOS bzw. macOS installiert sein. Des Weiterem muss man eine gültige Apple-ID nutzen, mit der man auch bei iCloud angemeldet ist.

Wie läuft der Bezahlvorgang bei Apple Pay ab?

Der eigentliche Vorgang kann je nach Gerät abweichen. Bei jenen iPhones oder iPads mit Face ID muss zunächst durch zweimaliges Betätigen der rechten Seitentaste Apple Pay gestartet werden. Nun muss das Gerät entsperrt werden. Anschließend hält man das Smartphone wenige Zentimeter über das Bezahlterminal.

Wenn man ein Gerät mit Touch ID hat, reicht es, wenn man den Finger auf den Touch ID Sensor legt und das Gerät über das Terminal gehalten wird. Bei einer Apple Watch wird durch zweimaliges Betätigen der Seitentaste der Bezahlvorgang verifiziert, anschließend muss man das Gerät wenige Zentimeter über das Terminal halten.

Vorteile von Apple Pay

  • Keine Registrierung notwendig
  • Bei Verlust ist keine Sperrung der Karte notwendig
  • Sicher dank Tokenization
  • Steigerung der Sicherheit durch Touch ID
  • Keine Speicherung von Daten
  • Keine Einsicht in Kreditkarten-Details
  • Einfache Anwendung durch NFC-Technik

Nachteile von Apple Pay

  • Begrenzte Anwendungsmöglichkeit
  • Geräteabhängigkeit
 

Bezahlen mit barzahlen.de

Wie funktioniert Barzahlen?

Bei den meisten Zahlungsarten müssen äußerst sensible Daten wie Bankverbindung oder Kontonummer angegeben werden. Viele Kunden haben aus diesem Grund Angst vor Missbrauch und vermeiden letztendlich den Online-Kauf. Es gibt jedoch eine Alternative zum Verzicht: Im Internet "bar bezahlen" mit barzahlen.de.

Wie ist der Ablauf beim Barzahlen?

Nachdem Sie Ihre Produkte im Online-Einkaufswagen platziert haben, wählen Sie einfach "Barzahlen" aus. Daraufhin können Sie einen Zahlschein ausdrucken oder sich alternativ eine SMS mit Ihrem persönlichen Barcode zusenden lassen. Suchen Sie dann den nächsten Barzahlen-Partner in der Nähe, beispielsweise den örtlichen Dm-Markt.

Dort wird Ihr Barcode eingescannt und Sie können ganz bequem ihre Online-Bestellung bezahlen - ganz wie im Supermarkt. Nachdem Sie bezahlt haben, werden Ihnen Ihre Artikel direkt an die gewünschte Adresse geschickt.

Was sind die Vorteile beim Barzahlen?

Barzahlen wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert und schützt effektiv vor "Phishing" sowie Kreditkartenmissbrauch und Betrug. Sie müssen sich weder registrieren noch zahlungsrelevante Angaben machen. So geraten keinerlei sensible Daten an Dritte. Verbinden Sie bequem Ihren wöchentlichen Einkauf mit der Bezahlung der Online-Rechnung.

Sollten Sie mit der erhaltenen Ware nicht zufrieden sein, schicken Sie diese an den Händler zurück. Per Mail wird Ihnen daraufhin ein Auszahlungsschein zugesendet. Im örtlichen Partner-Shop erhalten Sie ihr Geld bar auf die Hand zurück. Sie haben also keinerlei Risiken und können Ihren Einkauf in der "Online-Welt" völlig unbeschwert genießen.

Vorteile von Barzahlen

  • Keine Angabe von sensiblen Bank-Daten
  • Keine Registrierung notwendig
  • Einfache Bezahlung per Barcode
  • Bei Nichtgefallen bekommt man das Geld bar zurück

Nachteile von Barzahlen

  • Zur Bezahlung muss Barzahlen-Partner aufgesucht werden
  • Nicht jeder Händler bietet diese Zahlungsart an
 

Bezahlen mit Bitcoins

Was ist Bitcoin?

Als Erfinder gilt "Satoshi Nakamoto", der 2008 die Idee zu dieser neuen Währung veröffentlicht hat. Verschiedene Online-Händler akzeptieren inzwischen das Bezahlen mit Bitcoins.

2 Pizzen für 10.000 Bitcoins.

Eines der ersten Geschäfte die mit Bitcoins im Jahr 2009 getätigt wurden, soll der Kauf zweier Pizzen für 10.000 BTC gewesen sein. 2018 erreichte 1 BTC einen Wert von etwa 20.000 $. Alleine daran kann man erkennen, welche enorme Wertsteigerung diese Währung inzwischen erlebt hat. 

Bitcoins können inzwischen über verschiedene Plattformen gehandelt werden. Trotzdem sind sie nicht überall anerkannt und keine Bank der Welt akzeptiert aktuell Bitcoins.

Wie funktioniert Bitcoin?

Der Besitz dieses "virtuellen Geldes" wird dezentral auf den Rechnern der beteiligten Nutzer gespeichert. Jeder Teilnehmer bekommt eine virtuelle Geldbörse (Wallet). Mit anonymen Codes kann man die Bitcoins dann von einer Wallet an die andere transferieren und damit Käufe oder Verkäufe tätigen.

Da diese Daten dezentral gespeichert sind, ist die Gefahr eines "Raubes" gering, trotzdem ist ein Totalverlust, z.B. durch Verlust des Gerätes, möglich.

Vorteile von Bitcoin

  • Dezentrale Speicherung
  • Weltweit anwendbar

Nachteile von Bitcoin

  • Totalverlust möglich
  • Gebühren fallen an
  • Nicht in jedem Shop anwendbar
 

Was ist click & collect?

Was ist click & collect?

Das click & collect Verfahren verbindet den Online-Handel mit dem stationären Handel. Der Kunde erledigt seinen Einkauf im Online-Shop. Anschließend holt er die Ware direkt in dem Geschäft ab, welches er ausgewählt hat. Der Kunde hat zudem die Möglichkeit direkt im Geschäft zu bezahlen.

Durch click & collect ergeben sich Synergien von denen der Kunde und der Händler profitieren. Man kann sich die bestellte Ware während der Abholung im Original anschauen und entscheiden, ob gekauft wird oder nicht. Die Ware muss nicht lange im Geschäft gesucht werden, sondern wird vorab virtuell in den Einkaufswagen gelegt. Außerdem entfallen Wartezeiten an der Kasse, wenn schon bezahlt wurde.

Von click & collect profitieren sicher all diejenigen, die ungestört im Online-Shop stöbern möchten, jedoch auf einen entspannten Stadtbummel nicht verzichten wollen.

Vorteile von click & collect

  • Online kaufen - Offline abholen
  • Gewöhnlich keine Versandkosten
  • Schnelle Abwicklung

Nachteile von click & collect

  • Lokaler Laden muss aufgesucht werden
  • Nicht jeder Shop bietet dieses Verfahren an
 

Die Zahlungsarten in der kompakten Übersicht

Der RechnungskaufMit der Warenlieferung erhalten Sie eine Rechnung, die innerhalb einer genannten Frist bezahlt wird. Nicht selten wird die Rechnung heutzutage separat per Mail versendet. Wichtig: Schauen Sie in Ihr Spam-Postfach wenn Sie keine Rechnung erhalten haben!

Der NachnahmekaufEine bekannte Variante ist die Zahlung per Nachnahme. Der Betrag ist erst ab Erhalt der Waren fällig. Wichtig: Viele Anbieter fordern bei dieser Zahlungsoption einen Aufschlag wie z.B. die Übermittlungsgebühr des Versandunternehmens. Mehrkosten sind bei vielen Internetshops die Regel.

Kauf per LastschriftBeim Lastschriftverfahren hinterlegen Sie Ihre Konto-Daten beim Online-Shop, der den fälligen Betrag von Ihrem Bankkonto abbucht. Daher wird oft der Begriff "Bankeinzug" genutzt. Der große Vorteil: Der Kunde kann die Abbuchung 8 Wochen lang widersprechen.

Zahlung per KreditkarteBei dieser Option wird der Betrag von Ihrer Kreditkarte abgebucht. Sie können bei den Shops, die eine Zahlung per Kreditkarte ermöglichen, gewöhnlich mit Kreditkarten von Anbietern wie Mastercard, Visa-Card oder American Express bezahlen.

Zahlung per VorkasseNach der Zahlung erhalten Sie eine Bestätigung mit allen relevanten Daten wie z.B. Kontodaten des Anbieters und Bestellnummer. Die Ware wird erst nach Erhalt des Betrages versandfertig gemacht. Klassische Zahlung per Vorkasse ist die Überweisung.

Zahlung per SofortüberweisungDie Sofortüberweisung ermöglicht die direkte Bezahlung im Onlineshop, ohne Zeitverzögerung wird der Betrag von Ihrem Bankkonto überwiesen. Während der Zahlungsabwicklung wird Ihr Onlinebanking aufgerufen, wo Sie PIN und TAN eingeben. Die Bank bestätigt die Zahlung und der Anbieter kann die bestellten Waren sofort verschicken.

PayPal-ZahlungNach dem gleichen Prinzip der sofortigen Zahlungsbestätigung funktioniert auch Paypal. Im Gegensatz zu Sofortüberweisung benötigen Sie für diese Zahlungsweise ein Paypal-Konto. PayPal gewinnt im Onlinezahlungsverkehr immer mehr an Bedeutung. Daher bieten aktuell viele Shops diese beliebte Bezahlvariante an. Seit einiger Zeit kann man mit PayPal Plus auch auf Rechnung bestellen.

Kauf auf RatenBeim Ratenkauf wird der fällige Betrag in vorher festgelegten Raten (z.B. 6, 12 oder 24 Monate) bezahlt. Diese Zahlungsmethode ist ideal bei größeren Anschaffungen, da die Rechnung nicht auf einmal bezahlt werden muss.

Amazon PaySicherlich kennt jeder Amazon und hat schon einmal bei diesem Versandhaus eingekauft. Jeder der ein Amazon Kundenkonto hat, kann bei teilnehmenden Shops über seinen Amazon-Kundenaccount mit wenigen Klicks bezahlen - Artikel aussuchen, einloggen, Amazon Pay auswählen, bezahlen, fertig!

Apple Pay Apple Pay ermöglicht das kontaktlose Bezahlen im Internet oder beim Händler vor Ort. Hiefür wird ein "Apple-Pay-fähiges" Endgerät wie ein iPhone oder iPad benötigt. Zudem wird eine EC- oder Kredit-Karte im sogenannten "Wallet" hinterlegt. Danach kann die Bezahlung per Face ID oder Fingerabdruck verifiziert werden.

Alles zum Thema Zahlungsarten

Da die Thematik rund um die Zahlungsarten so umfangreich ist, haben wir folgende Infografik erstellt:

Rechnungskauf im Vergleich zu den anderen Zahlungsarten

Wir haben den Rechnungskauf mit den Zahlungsarten Kreditkarte, Vorkasse/Überweisung, PayPal, Nachnahme und Lastschrift verglichen. Die Vorteile gegenüber den anderen Zahlungsarten werden auf einen Blick sichtbar.  

  Rechnung Kreditkarte Vorkasse PayPal Lastschrift Nachnahme
Käufer-
schutz
5 Sterne
Ware wird nach Erhalt bezahlt
1 Stern
Fehlerhaft abgebuchte Beträge lassen sich bei gewissen Rahmen-bedingungen zurückbuchen
Negative Eigenschaft
Es gibt keinen Schutz für Käufer
1 Stern
Innerhalb von 45 Tagen kann man PayPal-Käuferschutz beantragen
2 Sterne
Innherhalb von 6 Wochen kann man den Betrag wieder zurückholen
Negative Eigenschaft
Zahlung nach Erhalt, aber keine Kontrolle über den Inhalt
Sicherheit Bankdaten 4 Sterne
Bankdaten werden nicht preisgegeben
Negative Eigenschaft
Kreditkarten Daten werden übermittelt
(Höhere Sicherheit durch 3D-Secure Passwortschutz)
4 Sterne
Bankdaten werden nicht an Shop übergeben
Negative Eigenschaft
Daten werden online eingegeben
Negative Eigenschaft
Daten werden online eingegeben
5 Sterne
Bankdaten werden nicht übermittelt
Zinsvorteil 4 Sterne
Durch spätere Zahlung Zinsvorteil möglich
3 Sterne
Je nach Buchungs-Intervall der Kreditkartenfirma Zinsvorteile möglich
Negative Eigenschaft
keine Zinzvorteile möglich
Negative Eigenschaft
keine Zinzvorteile möglich
Negative Eigenschaft
keine Zinzvorteile möglich
Negative Eigenschaft
keine Zinzvorteile möglich
Kosten bei Bezahlung 4 Sterne
Für Käufer entstehen keine Kosten (ggf. Gebühren bei internation. Zahlungen)
4 Sterne
Für Käufer entstehen keine Kosten
3 Sterne
Für Käufer entstehen keine Kosten
5 Sterne
Für Käufer entstehen keine Kosten
3 Sterne
Für Käufer entstehen keine Kosten
Negative Eigenschaft
Für Käufer entstehen Kosten
Komfort 2 Sterne
Überweisung des Betrages
4 Sterne
Bequeme Bezahlung durch einfache Eingabe
2 Sterne
Überweisung des Betrages
5 Sterne
Bequeme Bezahlung durch einfache Eingabe
3 Sterne
Bequeme Bezahlung durch Eingabe der Kontodaten
Negative Eigenschaft
Zahlung an der Haustür
Aylon Blando
Aylon Blando

Hallo liebe Besucher,

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  • Mittwoch, 04 April 2018 05:16 geschrieben von administrator

    Sehr geehrter Herr Niederlehner,

    schauen Sie mal hier nach: https://kauf-auf-rechnung24.com/produktsuche/q-Trek.html

    Sonst findet Sie auch Shops in folgender Kategorie: https://kauf-auf-rechnung24.com/fahrrad.html

    Viel Erfolg bei der Suche!

    Ihr kauf-auf-rechnung24 Team

  • Montag, 02 April 2018 21:47 geschrieben von Jérôme Niederlehner

    Hallo liebe Damen und Herren,

    weil mir vor vier Wochen,mein schönes Trek gestohlen worden ist ,bin ich nun leider auf der Suche nach einem Bike,am liebsten natürlich auch von Trek.

    Ich möchte das Rad in Raten bezahlen wenn es möglich ist.

    Vielen Dank für Ihre Zeit.

    Mfg Niederlehner

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